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Meldung vom 12.12.2002

GLS Germany spendet 5.000 Euro für Heimkinder

Bescherung im Städtischen Kinderheim Nürnberg:

Nürnberg, 11. Dezember 2002. Die GLS Germany hat am Montag, den 9. Dezember 2002, dem Städtischen Kinder- und Jugendheim Reutersbrunnenstraße (KJH) in Nürnberg 5.000 Euro gespendet: 2.000 Euro in Form von Geschenken und 3.000 Euro als Geldspende an den Förderverein des Heims. "Anstatt Geschenke an Kunden der GLS-Region Süd zu verteilen, haben wir uns in diesem Jahr entschlossen, Kindern in einem Nürnberger Heim eine Freude zu bereiten", sagt Olaf Stüwe, regionaler Geschäftsleiter der Region Süd der General Logistics Systems Germany (GLS).

1359 als Findelhaus für Waisen gegründet, ist das Nürnberger Kinder- und Jugendheim nicht nur die älteste soziale Einrichtung Deutschlands, sondern eine der ältesten in ganz Europa. Vor rund hundert Jahren wurde das Waisenhaus in ein städtisches Kinderheim umgewandelt. Mit seinen Kinder- und Jugendwohnungen und der Notaufnahme für junge Menschen ist das KJH heute eine der wichtigsten Jugendeinrichtungen der Stadt Nürnberg. Das Heim beheimatet zurzeit 40 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 3 und 18 Jahren. 20 Erzieher und zwei Therapeuten sind als feste Betreuer angestellt.

Spenden für ein kindgerechtes Heim

"Bereits vor neun Jahren haben wir den Förderverein ’Freunde des Kinder- und Jugendheims Reutersbrunnenstraße e.V.’ ins Leben gerufen", sagt Gabi Schmilinsky, Geschäftsführerin des Fördervereins. "Ziel des gemeinnützigen Vereins ist es, Spendengelder zu sammeln. Von dem Geld werden unter anderem Geburtstagsgeschenke sowie Spielgeräte für den Garten gekauft und Ausflüge finanziert. Jeder Euro, der von Unternehmen, Vereinen und engagierten Privatpersonen gespendet wird, kommt den Kindern und Jugendlichen zugute."

Auf Wunsch der Heimleitung haben Mitarbeiter der GLS Germany von einem Teil des Spendengeldes pädagogisch sinnvolle Spielzeuge gekauft, wie Kletterseile, ein Standboxballtrainer, ein Puppenhaus oder Handpuppen. "Mit den Spielsachen können die Heimkinder auf spielerische Weise ihre Probleme darstellen. Den Therapeuten bietet dies wichtige Anhaltspunkte, um die Sorgen der Kinder besser zu verstehen und ihnen bei der Bewältigung helfen zu können", sagt Schmilinsky. "Über die Spende der GLS Germany haben wir uns sehr gefreut, denn nur mit Hilfe von Spenden können wir die Heimkinder pädagogisch sinnvoll betreuen und ihnen ein kind- und wohngerechtes Zuhause bieten."