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Meldung vom 30.11.2004

GLS setzt auf europaweite Datenkommunikation

IT-Integration erfolgreich

Neuenstein, 29. November 2004. Das stabile EDV-Netz, mit dem die GLS Europa abdeckt, hat einen starken virtuellen Unterbau. Eine IT-Architektur – aus drei zentralen Komponenten zusammengesetzt – unterstützt die operativen Prozesse: 1. das grenzüberschreitende Versandsystem Cross Border, 2. nationale Versandsysteme und 3. die SAP-Finanz-/Controlling-Software. “Die Harmonisierung dieser Systeme in ganz Europa ist ein wichtiger Schritt zur weiteren Optimierung der Qualität und Abläufe”, erklärt Rico Back, Chief Executive Officer der General Logistics Systems B.V., Amsterdam. “Wir sind froh darüber, dass die Vereinheitlichung der IT zügig voranschreitet.”

“Cross Border” ist eine der drei Komponenten des GLS-IT-Systems: Im grenzüberschreitenden Paketversand sorgt die gemeinsame Internetplattform für den zeitnahen Datenaustausch. Die Anbindung sämtlicher GLS-Gesellschaften ist in vollem Gange und wird voraussichtlich Ende des Geschäftsjahres (31. März 2005) abgeschlossen sein.

Zeitnahe Informationen für eine schnelle Reaktion

Cross Border optimiert die Abwicklung internationaler Sendungen erheblich. Die im Versenderland digital erfassten Daten jedes Paketes stehen über die gemeinsame internetbasierte Software im Empfängerland zur Verfügung. Eine Doppelerfassung entfällt – genauso wie das Umlabeln der Pakete in den Zielländern. „Durch den vorauseilenden Datenfluss ist eine frühzeitige Disposition möglich – Voraussetzung zur Erreichung der GLS-Qualitätsstandards“, sagt Back. „Der Logistikprozess wird insgesamt effizienter und sicherer.“

National optimiertes Sendungshandling

Eine weitere Komponente der neuen IT sind die nationalen Versandsysteme der GLS-Gesellschaften. Hier kommen derzeit verschiedene Systeme zum Einsatz, um den unterschiedlichen landesspezifischen Anforderungen gerecht zu werden. So wird in Deutschland, Österreich, Belgien, Irland und Spanien das Versandsystem GEPARD eingesetzt. Der modulare Aufbau von GEPARD ermöglicht eine kundenspezifische Konfiguration der Software zur Optimierung der Versandabwicklung.

Kosteneffizient mit einheitlicher Finanzsoftware

Die dritte Komponente ist die SAP-Software für Finanzen, Human Resources, Buchhaltung und Controlling. Die Vorteile der Harmonisierung: länderübergreifende Datentransparenz, Kosteneffizienz und Optimierung der unternehmensinternen Prozesse durch die Vermeidung von Schnittstellen.

Verantwortlich für den Ausbau, die Harmonisierung und Verknüpfung dieser drei IT-Komponenten ist die GLS IT Services GmbH, bei der das IT-Know-how von und für das gesamte GLS-System gebündelt ist.

„Mit unserer Informationstechnologie sind wir für die europaweite Paketlogistik gut aufgestellt“, resümiert Back. „Wir haben die Weichen für die europaweite Sicherheit und Transparenz im Datenfluss gestellt – und damit für mehr Leistung und Qualität.“

Quality delivered by GLS!

Die General Logistics Systems B.V., Amsterdam (GLS), realisiert zuverlässige und hochwertige Paketdienstleistungen sowie Express-Sendungen und logistische Mehrwertleistungen. Über eigene Gesellschaften und Partnerunternehmen bietet das Unternehmen seine Dienstleistungen in 33 europäischen Ländern an. Die GLS verfügt über 27 Zentrale Umschlagplätze und 510 Depots und beschäftigt ca. 12.000 Mitarbeiter. 16.000 Fahrzeuge transportieren täglich 1,1 Millionen Pakete für 180.000 Kunden in ganz Europa. Im Geschäftsjahr 2003 / 2004 erzielte die GLS einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro. Das Ziel: „European Leader in Quality“. Dafür setzen sich die Mitarbeiter der GLS täglich ein.