Einleuchtende Ideen für den Kfz-Handel
Hella und GLS – europaweite Zusammenarbeit
Amsterdam, 29. August 2005. „Viele innovative Logistikkonzepte stammen aus der Automobilindustrie“, erklärt Rico Back, Chief Executive Officer der General Logistics Systems B.V., Amsterdam (GLS). „So hat auch Hella einen zukunftsweisenden Weg für die Organisation der Händlerlogistik innerhalb Europas gewählt.“ Die Hella KGaA Hueck & Co., Lippstadt, Deutschland, beliefert Automobilhersteller mit Teilen für die Erstausrüstung und verfügt über eine der weltweit größten Handelsorganisationen für Kfz-Ersatzteile und -Zubehör. Für die Versorgung von Großhändlern und herstellerunabhängigen Werkstätten legt Hella Wert auf zuverlässige Partner. Seit einem guten Jahrzehnt übernimmt die GLS für Hella den Standardpaketversand innerhalb Europas – und erfüllt seitdem zuverlässig die wachsenden Anforderungen an die europaweite Paketabwicklung.
Dynamische Kurvenscheinwerfer, intelligente Sensorik und Spurwechselassistenten – solche „Ideen für das Auto der Zukunft“ werden von dem Automobilzulieferer Hella entwickelt und zur Serienreife gebracht. Auch in der Logistik geht das Unternehmen innovative Wege und bietet damit seinen Kunden in ganz Europa einen Top-Service.
Händlerlogistik für Europa
Die Anforderungen des Handels an Zulieferer haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert: Die Lagerung ist kostenintensiver, die Kundenwünsche werden immer individueller. Deshalb ruft der Großhandel inzwischen vermehrt Kleinsendungen beim Zulieferer ab – das aber mit steigender Frequenz.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, hat Hella im Jahr 1999 alle dezentralen Lager in Deutschland geschlossen und lässt seitdem den Warenfluss über ein Zentrallager in Erwitte (Nordrhein-Westfalen, Deutschland) laufen. Die Lager in den anderen europäischen Ländern blieben bestehen – Erwitte verfügt jedoch über das umfangreichste Warensortiment.
„Für den Endverbraucher darf es natürlich keinen Unterschied machen, ob sein Ersatzteil aus dem eigenen Land oder aus Deutschland kommt“, so Jörn Nowag, Projektleiter Abteilung Logistik / Geschäftsbereich Handel, Hella.
Sämtliche Teile, die Händler aus dem Ausland im Zentrallager abrufen, müssen in kürzester Zeit ausgeliefert werden – bei 14.000 Kunden in ganz Europa und ca. 900.000 Aufträgen jährlich eine echte logistische Herausforderung!
Bedarfsgerechte Logistik
Herzstück der Logistikprozesse bei Hella ist das Bestandssystem SAP APO (Advanced Planning & Optimizing): Über einen direkten Zugriff können die Sales Companies prüfen, ob ein Teil in Erwitte verfügbar ist. Ist dies der Fall, wird der Bestellvorgang automatisch in Gang gesetzt und das gewünschte Teil – ohne den Umweg über die Sales Companies zu nehmen – direkt zum Kunden gebracht: Ein GLS-Fahrer des Bielefelder Depots 48 holt die von Hella bereits kommissionierte Ware zweimal täglich in Erwitte ab. Die Sendungen werden über die Umschlagplätze in Neuenstein, Dortmund und Hannover sowie als Direktverkehre zu den Kunden von Hella transportiert. Die GLS sorgt innerhalb fest definierter Regellaufzeiten für die zuverlässige Lieferung der abgerufenen Ware direkt an Großhändler und Werkstätten.
„Seit 2003 schließen wir sukzessive die eigenen europäischen Sales Companies an unser Bestandssystem an. Zurzeit sind Italien, Dänemark, Großbritannien, Frankreich, Belgien, Norwegen, Spanien und die Niederlande an das APO-System angebunden“, kommentiert Nowag. „Partner beim Netzausbau ist auch hier die GLS. Denn sie erfüllt zwei wesentliche Kriterien: Sie verfügt über ein solides europaweites Netz und hat sich als konstruktiver und lösungsorientierter Partner erwiesen.“
Hella KGaA Hueck & Co., Lippstadt
Der Automobilzulieferer entwickelt und fertigt Komponenten und Systeme der Lichttechnik und Elektronik für die Automobilindustrie. In Joint-Venture-Unternehmen entstehen darüber hinaus komplette Fahrzeugmodule, Klimasysteme und Bordnetze. Hella verfügt über eine der weltweit größten Handelsorganisationen für Kfz-Teile und Zubehör mit eigenen Vertriebsgesellschaften und Partnern in mehr als 100 Ländern. Der konsolidierte Umsatz des Hella-Konzerns liegt bei 3 Milliarden Euro. Hella zählt zu den 100 größten deutschen Industrieunternehmen. Weltweit sind 23.900 Menschen in 65 Fertigungsstätten, Produktions-Tochtergesellschaften und Joint Ventures in 18 Ländern beschäftigt. Mehr als 2.000 Ingenieure und Techniker arbeiten in Forschung und Entwicklung. Zu den Kunden zählen alle führenden Automobil- und Systemhersteller sowie der Kfz-Teilehandel.
Quality delivered by GLS
Die General Logistics Systems B.V., Amsterdam (GLS), realisiert zuverlässige und hochwertige Paketdienstleistungen sowie Express-Sendungen und logistische Mehrwertleistungen. Über eigene Gesellschaften und Partnerunternehmen bietet das Unternehmen seine Dienstleistungen in 34 europäischen Staaten an. Europaweit stehen der GLS 29 zentrale Umschlagplätze und 667 Depots zur Verfügung. 14.500 Mitarbeiter und 17.700 Fahrzeuge sind täglich für 220.000 Kunden im Einsatz. Im Geschäftsjahr 2004 / 2005 wurden 280 Millionen Pakete abgewickelt, der Umsatz betrug 1,34 Milliarden Euro. GLS steht für „European Leader in Quality“. Dafür setzen sich die Mitarbeiter der GLS täglich ein.
© General Logistics Systems Germany GmbH & Co. OHG
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